Planänderung: Aus eins mach zwei

Eine kurze Durchsage in Sachen Autoimmunbuch: Nachdem die Arbeit am Manuskript extrem schleppend vorangeht und die ersten (etwa) zwei Drittel bereits viel zu umfangreich sind, habe ich mich entschlossen, das Buch doch in zwei Teilen fertigzustellen und zu veröffentlichen. Dann haben die Unterstützer meiner Crowdfunding-Kampagne, die nun bereits sechs Jahre zurückliegt, wenigstens schon mal etwas Greifbares in der Hand.

Auch die Fertigstellung des ersten Bandes wird noch so aufwändig (aktualisieren, vereinfachen, kürzen, Abbildungen einbinden, redigieren, setzen und korrekturlesen lassen …), dass ich es nicht wage, ein Erscheinungsdatum vorauszusagen. Als Erstes muss ich jetzt die Gliederung gründlich umarbeiten und entscheiden, was von dem bereits Geschriebenen in Band 1 landet.

Für das Blog heißt das: Ich schließe noch das Thema ab, das mich vorm Urlaub umgetrieben hat, nämlich die möglichen Mechanismen hinter den bereits bei der Geburt angelegten Unterschiede im männlichen und weiblichen Immunsystem – und hinter dem starken Frauenüberhang bei Autoimmunerkrankungen. Danach werde ich hier nur ganz sporadisch neue Literatur vorstellen oder vielleicht mal ein Thema vertiefen, das aus der ersten Manuskripthälfte stammt. Ansonsten berichte ich über Fortschritte bei der Buchwerdung des Manuskripts. So zumindest der neue Plan – von dem ich mir aber bei akuten Neugier- oder Erkenntnis-Anfällen kleine Abweichungen erlauben werde …

Ich danke allen, die im Lauf der letzten Jahre eine Aufteilung in mehrere Bände vorgeschlagen haben, und den Unterstützern für ihre unendliche Geduld! Für Rückmeldungen, Nachfragen, Anregungen usw. bin ich jederzeit dankbar, und ich möchte noch mal mein Angebot an die Crowdfunder wiederholen, ihnen den damaligen Unterstützungsbetrag zurückzuzahlen. Denn so wichtig das Crowdfunding als Startschuss war: Seit ich eine halbe Stelle habe, ist nicht mehr das Geld der begrenzende Faktor, sondern es sind die ungeheure Komplexität und Dynamik des Forschungsfelds und vor allem mein Zeitmanagement und mein Konzentrationsvermögen, die die Fertigstellung verzögern.

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